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Die Erste im Herbst-Break: Auf dem Feld ungeschlagen - BG Harkortsee - Basketballverein aus Hagen

Die Erste im Herbst-Break: Auf dem Feld ungeschlagen

Ärgerlich? Ja, für kurze Zeit war es echt ärgerlich, dass die BG Harkortsee (im TSV Vorhalle) vor dem Herbst-Break einen Spielverlust am grünen Tisch hinnehmen musste. Im Gewusel des Neustarts nach dem Ende der Fusion mit der TGH Wetter war beim Übertragen der Spieler in den Meldelisten ein Mann durchgegangen. Nun ja, letztlich ist das völlig egal. Weil es in dieser Saison um etwas völlig anderes gehen soll. Und weil noch schwerer als der Verlust von Punkten der Weggang eines langjährigen Harkortsee-Urgesteins wiegt, den man nicht soeben mal wieder einspielen kann wie ein paar Punkte in einer Tabelle.

Iserlohn, Boele, Siegen und Nikola Tesla. Vier Spiele, vier Siege – auf dem Feld. Denn es war das gewonnene Heimspiel gegen Boele-Kabel, das aus erwähntem Grund am Ende 20:0 für Boele gewertet wurde. So ist man nur „eigentlich“ makellos in die Saison gestartet. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Truppe von Trainerin Kristina Flasch sich steigert und steigert und steigert. Während gegen Iserlohn und Boele erst in den zweiten Halbzeiten so richtig auf das Spielfeld kam, was das Team eigentlich vorhat und das Spiel in Siegen relativ früh vorentschieden war, war das Match gegen Nikola Tesla ein richtiger Fingerzeig, wie das Spiel nun aussieht, wenn man den neuen Weg konsequent geht.

Der erste Entwicklungserfolg: Das ganze Team spielt mit

81:48 stand es am Ende für Harkortsee. Gegen einen körperlich starken Gegner, der noch am Ende der vergangenen Saison im finalen Spiel dafür gesorgt hatte, dass Harkortsee nicht in die Oberliga aufsteigen darf. Dementsprechend entschlossen trat die BGH auf. Ein Viertel lang war das Spiel ausgeglichen, zur Halbzeit mit 13 Punkten Vorsprung für Harkortsee. In der zweiten Hälfte spielte dann nur noch ein Team – die BGH. Was beeindruckt in dieser frühen Phase der Saison: Das ganze Team spielt mit. Die Siege sind ein Erfolg des Kollektivs. Des neuen Wegs des Teamspiels, das Kristina Flasch der Truppe eingeflößt hat. Und einer veränderten Art, wie die zuletzt immer druckvolle Defense noch härter, noch effizienter werden kann.

Ja langsam, vier Spiele sind gespielt. Und auch wenn man noch drei Siege gegen drei Oberligisten in einer Testphase vor dem ersten Spieltag hinzuzählen kann – das Gewinnen-oder-verlieren-Thema ist nicht das entscheidende in dieser Saison. Vielmehr eine spielerische Weiterentwicklung, die man in jeder Partie spüren soll. Als Basketball-Mannschaft besser werden, vor allem in den simplen Grundlagen. In so eingerosteten Bereichen wie dem Offensivspiel ohne Ball oder der Arbeit daran, was eine echte Teamdefense ist. Und daran arbeitet Kristina Flasch mit dem Team. Und auf diesem Weg sind schon jetzt die ersten Verbesserungen zart zu erkennen. Flasch und dieser zuletzt noch so wilde Hühnerhaufen – es scheinen richtige Enden zu sein, die da miteinander verbunden wurden.

Schlimmer als ein Punktverlust: Rouven Knabe geht von Bord

Diesen Weg wird nur noch in Teilen einer der langjährigen Anführer und ein Gesicht der Truppe mitgehen können: Rouven Knabe. Der Flügelspieler ist nach Süddeutschland gezogen und wird trotz gelegentlicher Besuche spielerisch nicht mehr zur Verfügung stehen. Das ist eine Schwächung auf dem Feld. Vor allem aber ist es ein menschlicher Verlust, den die BGH auffangen muss. Wir danken Rouven für seinen jahrelangen Einsatz, seine große Geselligkeit abseits des Spielfeldes, die vielen Witze, den harten Einsatz, den Zusammenhalt und für viele, viele Dreier. In der Landesliga wirkt es etwas unangemessen, Trikots unter das Hallendach zu ziehen. In diesem Fall wäre das eigentlich richtig. Rouven, du bleibst immer einer von uns. Immer einer vom Harkortsee.

Jetzt spielt das Wörtchen „eigentlich“ schon wieder eine Rolle für die BGH in diesen Tagen. Denn eigentlich wäre Herbst-Pause. Da das Team in einem Kraftakt aber den Oberligisten Bochum Astrostars daheim aus dem WBV-Pokal geworfen hatte, steht am kommenden Mittwoch, 9. Oktober, die zweite Runde an. Wieder hat man Heimrecht. Diesmal gegen den Zweitregionalligisten Lippebaskets Werne, der ähnlich wie die BG Harkortsee ohne Niederlage in die Saison gestartet ist. Ein Zwei-Klassen-Unterschied also und auf dem Papier, aller Wahrscheinlichkeit nach, eine klare Angelegenheit für die favorisierten Gäste. Wenngleich sie damit rechnen müssen, auf Widerstand in der Karl-Adam-Halle zu treffen. Los geht es um 20.30 Uhr in der Karl-Adam-Halle.

Hübner und Hein auf dem Weg zurück ins Team

Noch nicht wieder eingreifen können werden in dieser Partie die Centerspieler Daniel Hein und Stefan Hübner, die sich nach längeren (Verletzungs) Pausen wieder zurück in das Team arbeiten. Der Kern des Teams, der sich zuletzt in guter Frühform befand, wird aber am Start sein. Wer weiß? Vielleicht kann es gelingen, dem großen Favoriten das Spiel so schwer wie möglich zu machen. BGH-Aufbauspieler Max Kramer würde darauf vermutlich antworten: „So ein Quatsch. Wenn ich spiele will ich auch gewinnen.“ Gefragt haben wir ihn dazu nicht. Recht hätte er aber.

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